Unser Mögeldorf


Titelbild 2022 Februar

Mitteilungsblatt des Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e. V.


Heft 1 - Februar 2022  - 70. Jahrgang

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Titel Bild:
Felix Mayer-Felice (1876–1929), Bildnis der Ehefrau,
Sammlung Hölzl,
Gemäldesammlung der Stadt Nürnberg, Gm 13938


Lieber Leserinnen und Leser,

die Vorfreude in unserer Dezemberausgabe 2021 war zu groß. Exponentielle Wachstumsraten der Corona-Pandemie haben uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nicht nur unseren Weihnachtsmarkt, sondern auch unseren Neujahrs-empfang mussten wir absagen. Dennoch laufen die Planungen für die Kirchweih und das Schlossfest 2022. Wir wollen fest an ein Gelingen glauben. Eine nochmalige Absage der Kirchweih und des Schlossfestes wäre ein schwerer Einbruch für unsere langjährigen Traditionen.

Unser Vorsitzender

Wolfgang Köhler

In der Dezemberausgabe 2021 haben wir uns intensiv mit den Straßenplänen für die Neugestaltung der Ostendstraße befasst. Im Nachgang zur Darstellung der Stadt haben wir noch einmal seitens der Stadt Einsicht in die Berechnungsgrundlagen für den entscheidenden neuen Knoten Breitengraserstraße/Ostendstraße erhalten. Auch unter Annahme der für den Individualverkehr schlechtesten Bedingungen (worst case) gibt es jedoch bei der neuen Haltestellenplanung bei Zweispurigkeit kein Kapazitätsproblem, sondern noch einen Puffer von über 10 %. Nach den planmäßigen Berechnungen, die in dieser Ausgabe abgedruckt sind, gibt es keine Staubildung. Hoffen wir, dass sich die Lebenswirklichkeit daran orientiert.

Die letzte freie Landschaft in Mögeldorf entlang der Eslarner Straße wird zubetoniert. Ich bedauere sehr, dass dieser schöne landschaftliche Einschnitt, der die Zäsur zwischen Mögeldorf und Laufamholz so augenfällig demonstriert hat, nun verschwindet.

Die Baupolitik der Stadt beschäftigt mich aber auch grundsätzlich. Zieht man das Statistische Jahrbuch der Bundesrepublik Deutschland (www.destatis.de ì) für 2020 heran, stehen 985.572 Sterbefällen 773.144 Geburten gegenüber. Da ist es alles andere als selbsterklärend, wenn das Rathaus 2.000 Neubauwohnungen pro Jahr einfordert. Bei einer so gewaltigen Differenz zwischen Sterbefällen und Geburten dürfte es keinen so großen Wohnungsbedarf geben.

Die Baupolitik der Stadt beschäftigt mich aber auch grundsätzlich. Zieht man das Statistische Jahrbuch der Bundesrepublik Deutschland (destatis/de) für 2020 heran, stehen 985.572 Sterbefällen 773.144 Geburten gegenüber. Da ist es alles andere als selbsterklärend, wenn das Rathaus 2.000 Neubauwohnungen pro Jahr einfordert. Bei einer so gewaltigen Differenz zwischen Sterbefällen und Geburten dürfte es keinen so großen Wohnungsbedarf geben. Schon 1972 hat der Club of Rome über die Grenzen des Wachstums gesprochen. Meinen Sie nicht auch, dass wir eher an das Ende des Wachstums gekommen sind? Die Stadt Nürnberg hat ein definiertes Territorium, das kann nicht unbegrenzt bis auf den letzten Quadratmeter versiegelt werden. Ich halte eine Flächenversiegelung entlang der Eslarner Straße für falsch. Ich meine aber auch, dass die neuen Versiegelungen im Quartier Regensburger Straße in Zabo, die Ackerflächen in Boxdorf und Wetzendorf sowie im Tiefen Feld unvertretbar sind. Wenn es überhaupt Bedarf gibt, kann er nur durch Höhenentwicklung auf vorhandenen versiegelten Flächen gedeckt werden.

Ihr Wolfgang Köhler


Jahreshauptversammlung des Bürger- und Geschichtsvereins Mögeldorf e.V.

Dienstag, 5. April 2022, 18.30 Uhr

Ort: Restaurant „Zum Stamos“, Dientzenhoferstraße 26, 90480 Nürnberg


Tagesordnung

  1. Vortrag von Hr. Forstdirektor Wurm zum Klimawandel im Nürnberger Reichswald
  2. Aktuelles aus dem Verein
  3. Bericht des Schatzmeisters
  4. Entlastung des Vorstands
  5. Sonstiges

Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

Es gelten die zum aktuellen Tagesdatum gültigen Coronaregeln.

Wolfgang Köhler

Aus dem Reichswald auf den Plärrer

Wie findet man einen schönen Baum? Diese Frage bewegt viele um die Weihnachtszeit. In der Regel sucht man in der reichhaltigen Auswahl beim Händler seines Vertrauens unter den vielen Angeboten eines aus oder fährt zu einer Baumplantage zum Selberschlagen und holt ihn sich ganz frisch. Das funktioniert recht gut für den „gewöhnlichen“ Zimmerbaum.

Für den Baum, der jährlich am Plärrer errichtet wird, ist das nicht ganz so einfach, aber über die Jahre hat sich ein starkes Team bewährt, das es uns ermöglicht, ein ansehnliches Exemplar zu finden, aufzustellen und mit Sternen und Lichterketten zu schmücken.

Da sind zunächst die Bayerischen Staats-forsten, die uns bei der Auswahl beraten, dabei auch den ökologischen Aspekt des Waldumbaus beachten und schließlich den Baum fällen. Dabei ist Fingerspitzengefühl gefragt, immerhin sollte nicht zu viel Schaden entstehen, große Äste oder gar die Spitze abbrechen.

Mit dem Rückezug wird der Baum dann geborgen und zum Plärrer transportiert. In diesem Jahr hatten wir die Unterstützung des Betriebshofes vom Tiergarten. Mit ihrer Technik war es ein kein Problem, den 8 Meter großen Baum aus dem Wald zu holen und sicher zum Plärrer zu transportieren.

Dort wartete schon der Kran von Assmann Bedachungen. Im Team hoben der Greifer des Rückezuges und der Kran den Baum schonend über den Muldenrand, brachten ihn in die Senkrechte, so dass er in der Bodenhülse verankert werden konnte. Eine erfolgreiche erste Etappe.

Für die zweite, dem Schmücken, war eigentlich auch schon alles vorbereitet. Allerdings fiel kurzfristig der Organisator wegen Covid-Quarantäne aus, so dass innerhalb eines Tages alles umgeplant werden musste. Hier hat sich die gute Zusammenarbeit im Vorstand des Vereins bewährt: bereitwillig sprangen Iris und Wolfgang Hannwacker und Johannes Bürgin ein und brachten noch weitere Unterstützung mit.

Auch in diesem Jahr stellte uns die Fa. vtg einen Hubsteiger zur Verfügung, mit dem es schnell und sicher möglich ist, die Lichterketten und Sterne bis in die Baumspitze hinauf zu bringen. Währenddessen konnten im unteren Bereich viele fleißige Hände vom Boden aus und mit Leitern die Basis schmücken. Eine echte Team-Arbeit.

Leider mussten wir auch in diesem Jahr wegen der Infektionslage auf unsere Eröffnung mit Liedern, Butterplätzli und Glühwein verzichten. Die damit auch immer ausgedrückte Würdigung für die vielfältige Hilfe konnten wir bisher nur mündlich übermitteln und so soll hier auch noch einmal ausdrücklich hervorgehoben werden: nur durch diese großartige Unterstützung und den Beitrag vieler ist es möglich, dass jährlich unser Weihnachtsbaum am Plärrer erstrahlen kann.

Wir vom Bürger- und Geschichtsverein danken dafür ganz herzlich.

Unser besonderer Dank gilt:

Bayerische Staatsforsten AöR - Forstbetrieb Nürnberg - für den wunderschönen Baum, das Fällen sowie die Hilfe bei Transport und Aufstellen
Tiergarten Nürnberg – für Transport und Unterstützung beim Aufstellen des Baumes
Fa. ASSMANN Bedachungen OHG - für die großzügige Hilfe bei Aufstellen und Abbau des Baumes
vtg mbh Nürnberg - für den Hubsteiger zum Schmücken des Baumes
Für die wundervoll gestalteten Sterne danken wir der Katholische Kindertagesstätte St. Karl Borromäus, der Integrativen Kita Zauberwürfel, dem Inklusiven Kinderzentrum Mögeldorf der Lebenshilfe Nürnberg, dem Seniorennetzwerk Mögeldorf / Zabo, den Noriszwergen, dem SIGENA-Stützpunkt der wbg sowie dem Loni-Übler-Haus.
Dem Salon Rosal & Barbershop für die Einspeisung der Lichterketten

Ohne diese tatkräftige und vielfältige Unterstützung hätten wir es nicht geschafft!

Mathias Monse

Ostendstraßenneuplanung

Leistungsuntersuchung Knoten Breitengraserstraße/Ostendstraße

Entsprechend der dargestellten Tabellen wird es laut Planung an der Haltestelle Thusneldaschule keine Verkehrsbehinderungen geben. Hoffen wir, dass das auch in der Realität so eintritt.

Ostendstraßenneuplanung

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Ostendstraßenneuplanung

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Ostendstraßenneuplanung

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Ostendstraßenneuplanung

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Stadt Nürnberg


Bebauungsplan Nr. 4471 „Eslarner Straße“

für ein Gebiet zwischen Laufamholzstraße und der Bahnlinie Nürnberg-Irrenlohe und östlich der Eslarner Straße – Aktueller Sachstand, weiteres Vorgehen


Entscheidungsvorlage

Ausgangssituation

Der Stadtplanungsausschuss hat in seiner Sitzung am 20.01.2011 für das Gebiet „Eslarner Straße“ die Einleitung des Bebauungsplanverfahrens Nr. 4471 beschlossen.

Ziel der Einleitung des Bebauungsplan-verfahrens war es, das Gebiet als Standort für Dienstleistungs-, Gewerbe- und Wohnnutzung zu sichern und zu entwickeln. Großflächige zentrenrelevante Einzelhandels-nutzungen sollten in diesem Bereich ausgeschlossen werden. 2014 wurde es als notwendig erachtet, die Planungsziele von 2011 zu konkretisieren und das Planungsgebiet zu erweitern. Durch den Erweiterungswunsch des angrenzenden Garten-fachmarktes wurde eine neue städtebauliche Konzeption erarbeitet, die den Grundstücken eine sinnvolle städtebauliche wie auch wirtschaftliche Nutzug zuführen sollte.

Hinzu kam der Bedarf der Freiwilligen Feuerwehr Laufamholz an diesem Standort zu bauen, der zu einer weiteren Überarbeitung der Planung führte. Der im Dezember 2018 beschlossene Rahmenplan zeigt eine Kompromisslösung aller konkurrierendenden Nutzungen. Unter Maßgabe der Abarbeitung von noch offenen Einzelthemen im Rahmen von Bauanträgen, konnten für den nördlichen Planungsbereich Genehmigungen nach § 34 BauGB in Aussicht gestellt werden.

Der südliche Planungsbereich ist dem Wohnungsbau vorbehalten.

Im Weiteren soll im Übergang zum nördlichen Gewerbe und der Freiwillige Feuerwehr eine öffentliche Grünfläche mit einer übergeordneten Wegeverbindung, sowie öffentliche Spielflächen entstehen.

Gespräche mit den damaligen Grundstückseigentümern des südlichen Planungsbereiches gestalteten sich als langwierig und schwierig. Es konnten keine zufriedenstellenden Konzepte entwickelt werden.

Zwischenzeitlich wurden die Grundstücke an eine Projektentwicklungsgesellschaft verkauft. Diese kam mit einem Bebauungskonzept auf die Stadtverwaltung zu. Die Modalitäten zu der Umsetzung des vorliegenden Bebauungskonzeptes wurden innerhalb der Stadtverwaltung umfangreich abgestimmt.


Planung

Das südliche Planungsgebiet besteht aus Grundstücken der Projektentwicklungsgesellschaft und der Stadt. Die städtebaulichen Zielsetzungen, einen attraktiven Wohnstandort mit privaten und öffentlichen Grünflächen, öffentlichen Wegeverbindungen und Spielflächen zu schaffen, sollen mit dem vorliegenden Bebauungskonzept umgesetzt werden.

Das Planungskonzept wurde durch ein von der Projektentwicklungsgesellschaft beauftragtes Architekturbüro erarbeitet.

Dem Flächennutzungsplan und den bisherigen Planungskonzepten entsprechend war im Zentrum der Flächen an der Eslarner Straße eine Grünverbindung mit einem kombinierten Fuß- und Radweg vorzusehen. Auch eine Fläche für einen Kinderspielplatz war Teil des Rahmenplans von 2018 und musste weiter berücksichtigt werden.

Die Planung des Investors weicht von der 2018 vorgestellten Rahmenplanung für den südlichen Bereich der Eslarner Straße ab. Durch das Abrücken der Bebauung von der östlichen Grundstücksgrenze gelingt es, den vorhandenen Baumbestand zu erhalten. Auch nach Süden wird der Abstand zur Bahnlinie hin vergrößert. Das schafft Raum für einen bewachsenen Wall unterhalb einer Lärmschutzwand.

Die Zahl der Wohneinheiten erhöht sich im Vergleich zum Rahmenplan von 2018 von 90 WE auf 158 WE.

Durch das Konzept solitärer Baukörper kann eine hohe Dichte erreicht werden bei gleichzeitiger Durchgrünung und Erhalt vorhandener Grünstrukturen. Die übliche Breite übergeordneter Freiraumverbindungen von mindestens 15 Metern wird im Rahmenplan nicht erreicht. Aufgrund des hohen Defizits an Kinderspielflächen im Planungsbereich wurde die Planung in mehreren Schritten dahin gehend optimiert, möglichst viel öffentliche Spielplatzfläche zu ermöglichen.

Die Zielwerte des Baulandbeschlusses dienten zur Orientierung für die Optimierung der Planung. Da allerdings eine Bebaubarkeit des Grundstücks auch ohne Bebauungsplan planungsrechtlich möglich ist, waren diese nicht bindend umzusetzen. In der Gesamtschau der Planung wurde durch den Erhalt der Baumkulisse und der Begrünung entlang der Bahn eine ausreichende Grünausstattung erreicht.

Besonders hervorzuheben ist die Umsetzung geförderten Wohnungsbaus von erheblicher Qualität. Im Ergebnis ist das vorliegende Bebauungskonzept städtebaulich angemessen und geeignet zu einer gelungenen städtebaulichen Entwicklung beizutragen.


Kenndaten:
Grundstücksfläche:

gesamt: 11.051,07 m²
privat: 8.168,41 m²
städtisch: 2.882,66 m²
4 Wohngebäude, 5–7 geschossig
158 Wohneinheiten, davon
48 geförderter Wohnungsbau (Haus 4)
110 freifinanzierter Wohnungsbau (Haus 1–3)
Bruttogeschossfläche ca. 14.450 m²
öffentliche Grünflächen mit Wegever-bindung und Spielflächen gesamt 2.125 m² davon
1.264 m² öffentliche Spielplatzflächen davon
1.132 m² uneingeschränkt nutzbare Spielfläche
 132 m² eingeschränkte Spielfläche durch Kronentraufbereich der Bestandsbäume Vergleichsgröße: ausgelöster Spielflächenbedarf nach Baulandbeschluss für das Bauvorhaben wäre 1.074.4 m²
Stellplatznachweis erfolgt in einer Tief-garage

Bebauungsplan Nr. 4471 „Eslarner Straße“

Bebauungsplan Nr. 4471 „Eslarner Straße“


Bebauungskonzept

Vier leicht gegeneinander versetzte Punkthäuser, mit einer Gesamtbruttogeschossfläche von ca. 14.450 m², ermöglichen besondere Sicht- und Lichtbeziehungen innerhalb des Quartiers. Damit entsteht eine einhergehend hohe Freiraumqualität. Jedem Gebäude wird eine weitere Fassadenseite hinzugefügt, um die Anzahl der Fenster bzw. die Belichtungsmöglichkeiten zu erhöhen und die Positionierung der großen Loggien an den Ecken des Hauses zu ermöglichen. Durch die offenen Winkel der polygonal angelegten Außenwände ergeben sich für die Freisitze immer zwei unterschiedliche Blickrichtungen. Das Herausschwenken der Loggien der großen Wohnungen gibt dem jeweiligen Baukörper zusätzlich eine persönliche Note und dem dahinterliegenden Wohnzimmer durch die großzügige Eckverglasung eine qualitätvolle Belichtung des Hauptaufenthaltsortes einer Wohnung. Die Gebäudehöhen variieren zwischen 5–7 Geschossen.

Die polygonal angeordneten Grundrisse führen zu einer bewussten Vermeidung direkt gegenüberliegender Fassaden und somit zu einem hohen Maß an Privatsphäre für die späteren Bewohner. In einem weiteren Schritt wird jeder einzelne Solitär individuell entsprechend seiner Lage im Ensemble in Bezug auf Wohnungsschlüssel, Wohnungsgröße und deren Anordnung im Baukörper optimiert, was gleichermaßen den frei finanzierten wie auch den geförderten Wohnungen zu Gute kommt.

Durch diese Anordnung der Baukörper gelingt es, den Baumbestand zu erhalten. Ein öffentlicher Spielplatz mit einer Größe von 1.332 m² wird dem bestehenden Baumbestand angeschlossen. Eine übergeordnete Freiraumverbindung für Fußgänger und Fußgängerinnen sowie Radfahrer und Radfahrerinnen wird als Ost-West-Wegeführung mit Begleitgrün geplant. Die Freianlagen des Bauvorhabens sollen einen hochwertigen Charakter erhalten, der zum Verweilen und Erholen einlädt. Dabei müssen auch alle erforderlichen Funktionen wie Feuerwehraufstellflächen, Müll- und Fahrradaufstellplätze, Kinderspielplätze, sowie die oberirdische Erschließung der Gebäude harmonisch in die Freiflächen integriert werden.

Der öffentliche Spielplatz, wie auch der öffentliche Grünzug mit Durchwegung wird in enger Abstimmung mit SÖR, bzw. dem Jugendamt geplant. Ein besonderes Augenmerk liegt hier in der qualitativen Ausnutzung aller vorhandenen Flächen für den Spielplatz, insbesondere unter den Kronentraufen der nahen Bestandsbäume, die hier gleichzeitig als natürliche Schattenspender dienen und nicht nachhaltig geschädigt werden dürfen.

Grundsätzlich soll mit den Flächen sparsam und verantwortungsbewusst umgegangen werden. Um der Flächenversiegelung entgegen zu wirken bzw. diese zu kompensieren, wird die Tiefgaragenfläche im Erdgeschoss intensiv begrünt und mit einem Retentionsdach kombiniert, welches großes Potential hat, nahezu das gesamte Niederschlagswasser auf dem Baugrundstück zu halten und für die Grünflächen nutzbar zu machen. Die oberen Hausdächer werden als ökologisch wertvolle „Naturdächer“ angelegt. Durch einen erhöhten Substrataufbau wird eine große Vielfalt für die Pflanzenauswahl geschaffen. Die Dachbegrünungen sollen damit als Biodiversitätsflächen ausgeführt werden.

Dachbegrünungen sollen damit als Biodiversitätsflächen ausgeführt werden. Aus dem Baugrubenaushub wird entlang der Bahntrasse ein kleiner Damm angelegt, der zum einen die Funktion des Schallschutzes, kombiniert mit einer begrünten Schallschutzwand erfüllt und zum anderen auch als Biotopausgleichsfläche dient. Auf dem Damm und dessen auslaufender Böschungen ist eine Feldgehölzhecke aus einheimischen Pflanzen geplant, die Vögeln und Wildtieren Unterschlupf und Nistgelegenheiten bietet sowie als Nahrungsquelle dient.

Der sich im Osten anschließende Baumbestand soll weitgehend erhalten werden, aller-dings werden nach dem Baumgutachten Verkehrssicherungsmaßnahmen erforderlich sein.


Biotopausgleich

Die Inanspruchnahme der nördlichen Flächen und Teilflächen im Süden löst einen Eingriff in die gemäß § 30 BNatSchG i.V.m. Art. 23 BayNatSchG geschützten Biotope aus und erfordert einen äquivalenten Ausgleich. In der im südlichen Bereich ausgewiesenen öffentlichen Grünfläche / ökologische Ausgleichsfläche, kann versucht werden, einen kleinen Anteil des Eingriffs auszugleichen.

Die Größe des Eingriffs muss im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens ermittelt werden. Um die vollständige Kompensation zu gewährleisten, müssen die Planung, Ausführung, Pflege von geeigneten Ausgleichsflächen und die dafür entstehenden Kosten in einem Konzept dargelegt werden.

Im derzeit gültigen Flächennutzungsplan (FNP) ist der nördliche Planungsbereich als Mischgebiet und der südliche Planungsbereich als Wohnbauland dargestellt. Die Planung würde dem nicht widersprechen.


Kosten

Für die Umsetzung des Bebauungskonzepts soll das städtische Grundstück getauscht und teilweise verkauft werden. Im Rahmen der Vertragsgestaltung werden die städtischen Belange vertraglich gesichert. Der Stadt werden voraussichtlich keine weiteren Kosten entstehen.


Fazit / Weiteres Vorgehen

In Zusammenarbeit mit den maßgeblichen Fachdienststellen wurde das vorliegende Bebauungskonzept abgestimmt.

Städtischen Belange wie:
geförderter Wohnungsbau
öffentliche Wegebeziehungen integriert in öffentlichen Freiflächen
öffentlicher Kinderspielplatz
Erhalt des Baumbestandes
Biotopausgleich sind in der Planung berücksichtigt und werden von der Projektentwicklungsgesellschaft umgesetzt.

Unter Maßgabe vertraglicher Regelungen hinsichtlich der Grundstücksarrondierung und Lösungen zu den Einzelthemen in Rahmen von Bauanträgen, können Genehmigungen nach § 34 BauGB in Aussicht gestellt werden.


KIRCHE WIRD DIGITAL

Die Kirche St. Nikolaus und St. Ulrich in Mögeldorf öffnet ihre Tore für die Digitalisierung und für Sie!

KIRCHE WIRD DIGITAL

Die alten Kunstschätze der Kirche warteten nur darauf, neu zugänglich gemacht zu werden. Eine Gruppe von Schüler*innen des Melanchthon Gymnasiums hat sich dies zur Aufgabe gemacht und einen Rundgang mit Audiotexten für die Kunstwerke der Kirche entwickelt, damit auch diese in der digitalisierten Zeit nicht in Vergessenheit geraten

Am besten laden Sie sich gleich die kostenlose App „Digiwalk“ im Playstore auf Ihr Smartphone herunter und hören sich die Audioführung auf Ihrem Handy mit Kopfhörern in der Kirche an. Wenn Sie die App öffnen, führt Sie der QR-Code direkt zu unserem Rundgang.

Am Computer kommen Sie zur Webseite mit der Kirchenführung über den folgenden Link: https://www.moegeldorf-evangelisch.de


Projekt Seetor

am 6.10.2021

Als erster Rohbauabschnitt des Quartiers Seetor wurden 97 vom Freistaat Bayern geförderte Wohnungen mit einer Größe zwischen 50 und 90 Quadratmetern fertiggestellt.

metern fertiggestellt. Die Wohnungen haben 2 bis 4 Zimmer zuzüglich Balkon. Es gibt jedoch nur 39 Tiefgaragenstellplätze.

Man darf gespannt sein, wo der überschießende Teil der Fahrzeuge seinen Platz findet.

Projekt Seetor

Projekt Seetor


Unser Plärrer soll neu gestaltet werden

Im Jahr 2000 wurde Mögeldorfs Plärrer zuletzt umgestaltet. Aus einer von Autoverkehr umbrandeten Insel mit Kiosk wurde ein zentraler Platz in Mögeldorfs Mitte, auf dem man auch verweilen konnte. Zu dem Obst- und Gemüse-Verkauf kamen weitere Ladengeschäfte hinzu, die zum Einkehren und Begegnen einladen. Es gab jetzt Raum, um im Sommer in der Sonne sitzen zu können und seinen Kaffee und Kuchen oder sein Bami-Goreng zu genießen.

Ein lauschiger Ort wurde unser Plärrer zwar dadurch auch nicht, aber das wäre auch zu viel verlangt. Immerhin stellt er auch einen Verkehrsknoten dar: über ihn laufen die Verkehrsströme zur Autobahn, ins östliche Pegnitztal, den Tiergarten oder die Innenstadt.

Über die Jahre hat sich jedoch gezeigt, dass es bei der Umgestaltung nicht gelang einen grünen Platz zu schaffen. Die gepflanzten Bäume finden offenkundig nicht genug Wasser, sie schwächeln, viele sind verdorrt. Manche Baumscheibe ist bereits leer. Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR) hat die Not erkannt und bewässert die Bäume im Sommer. Aber es wird letztlich das Sterben nicht verhindern können.

Auch gab es immer wieder Fahrräder oder besser Fahrradleichen, die den Platz blockierten und verschandelten. Auch hier musste SÖR uns immer wieder befreien.

Ein großes Anliegen des Bürger- und Geschichtsvereins ist es daher, die Stadtverwaltung auf diese Mängel hinzuweisen und darauf hinzuwirken, dass der Plärrer wieder präsentabel wird, zu einem Aushängeschild unseres Stadtteils.

Wir streben an, dass zur 1000-Jahr-Feier von Mögeldorf im Jahr 2025 der Platz in neuem Glanz erstrahlt: nicht nur schön anzusehen ist, sondern auch unser lebendiges Zentrum bleibt und seinen vielfältigen Aufgaben gerecht werden kann.

Auf dem Weg dahin befinden wir uns nun. Am 29. Oktober fand dazu eine Begehung statt, ja mehr als das: schon ab Vormittag war ein Team des Stadtplanungsamtes vor Ort und erfasste die verschiedenen Arten der Nutzung, wie dem Umsteigen zwischen Bus und Bahn oder dem Mittagsimbiss. Dabei befragte man Passanten wie sie den Plärrer wahrnahmen, was er ihnen bedeutete und welche Wünsche sie für eine Neugestaltung hätten.

Gegen 14 Uhr begann ein Rundgang mit Mögeldorfern, bei dem die Landschaftsarchitektin Stephanie Hackl zusammen mit Siegfried Dengler, dem Leiter des Stadtplanungsamts über die verschiedenen Facetten des Platzes, die bei der Neugestaltung zu berücksichtigen sind zu berichten. Ganz wesentlich dabei war, mit den interessierten Bürgern ins Gespräch zu kommen. Diese nutzten die Gelegenheit reichlich. Es gab Fragen und Hinweise, konkrete Vorschläge und Wünsche: mehr Grün und eine bessere Abschirmung gegen Verkehrslärm standen im Vordergrund. Auch die konfliktträchtige Führung des Fahrradstreifens über den Haltestellenbereich der Straßenbahn wurde thematisiert. Dazu gab es im Vorfeld auch eine Begehung des Stadtplanungsamtes mit dem ADFC. Eine Lösung wird angestrebt, die jedoch nicht einfach auf der Hand liegt. Auch eine Umgestaltung der Ladenzeile war gewünscht, allerdings ist der Bau im Privatbesitz und kann nicht durch die Stadt geändert werden.

Insgesamt war es ein vielversprechender Anfang und das Interesse der Bürgerschaft erscheint groß, dabei mit zu wirken. Auch von Seiten des Stadtplanungsamtes und der Architektin wird eine offene Kommunikation begrüßt, weil dadurch die Umgestaltung eine hohe Akzeptanz erfährt und besser gelingt. Sicher wird nicht jeder einzelne Wunsch erfüllt werden können. Auch die Lage und die vielfältigen Funktionen, die der Platz erfüllen muss, stellen hohe Anforderungen und am Ende wird sicher ein vernünftiger Kompromiss getroffen werden. Aber das gelingt besonders gut durch Beteiligung aller Seiten. Der Bürger- und Geschichtsverein wird diesen Dialog nach Kräften unterstützen und Sie auf diesen Seiten auf dem Laufenden halten.

Unser Plärrer soll neu gestaltet werden

Unser Plärrer soll neu gestaltet werden

Unser Plärrer soll neu gestaltet werden

Unser Plärrer soll neu gestaltet werden

Mathias Monse
Historische Aufnahme vom Plärrer vor der Umgestaltung.
Die Architektin und das Team vom Stadtplanungsamt befragen Passanten.
Siegfried Dengler informiert über das Vorhaben. Angeregte Diskussion für die Neugestaltung.


Mögeldorf und die Möpse

Mögeldorf und die Möpse

Im Stadtarchiv Nürnberg befindet sich das Ordensbuch des Nürnbergischen Mopsen-Capituls.1)

Der Begriff bezieht sich tatsächlich auf die Hunderasse Mops. Der Ursprung liegt im Rokokozeitalter. Der Mops als Damenschoßhund galt als Symbol der Treue und Freundschaft.

Zu den Anfängen stellt das Stadtarchiv fest: „Die bis heute unklaren Ursprünge des Mopsordens, für den unter anderem auch Ableger in Bayreuth, Göttingen, Braunschweig, Helmstedt, Hamburg, Fulda und Schwerin sowie zum Beispiel auch in Holland belegt sind, werden in der Aristokratie Frankreichs vermutet. Eine andere Version datiert die Entstehung auf die Jahre 1738–1740 – als eine Reaktion auf eine von Papst Clemens XII. (1652–1740) 1738 erlassene Bulle, die allen Katholiken die Freimaurerei bei Strafe der Exkommunikation verbot, soll der zuvor freimaurerisch tätige geistliche und zugleich prunkliebende Kurfürst zu Köln, Clemens August von Bayern (1700–1761) den geselligen Mopsorden gestiftet haben.2)

Gegenstand der Gesellschaft war die Pflege der Tugenden der Aufklärung, aber auch der Wohltätigkeit, der Geselligkeit und des Esprit. Im Gegensatz zu den Freimaurerlogen waren auch Frauen zugelassen.

„Das Nürnbergische Mopsen-Capitul wurde am 10.1.1745 von dem markgräflich-brandenburgischen Hof- und Kreisrechnungsrat Johann Georg Friedrich von Hagen (1723–1783) gegründet. Er war Fränkischer Kreiskassier und Rechnungsrat und wirkte außerdem als markgräflicher Gesandter im Haus zum Goldenen Kreuz, Ecke Albrecht-Dürer-Straße 3/Lammsgasse 1“.3) Über seine Mutter Anna-Maria von Hagen geb. Fritz (1702–1737) erbt er das Schloß Oberbürg.4) 5) Nach seinem Tod verkauft die Familie das Schloß 1785 an Johann Wolfgang von Wahler zu und auf Atzelsberg (1748–1797) für 36.100 Gulden.6)

Und damit wären wir in Mögeldorf angekommen. Mit dem Mögeldorfer Johann Georg von Scheidlin (1726–1791) – Sie erinnern sich an die Flurkarte im Pegnitztal7) – wohnhaft im Doktorschloss an der Mögeldorfer Hauptstraße, und Eberhard J. König von Königsthal (1745–1808) kaufte von Hagen 1777 das Hochfürstliche Bayreuthische Lehensgut Grieshof bei Ems-kirchen. Aufgrund der engen Verbindung zu von Hagen gründete von Scheidlin zusammen mit diesem und der Familie Kress von Kressenstein das Mops-Capitul. Die jüngere Schwester Margaretha Magdalena von Sichart geb. von Scheidlin (Mitglied Nr. 4) und die Ehefrau Katharina Margaretha von Scheidlin (Mitglied Nr. 7) waren ebenfalls frühe Mitglieder. Auch der im Mögeldorfer Umfeld tätige Zeichenlehrer August Johann Rösel war Mitglied des Ordens.

1783 verlieren sich die Spuren des Mops-Ordens in der Geschichte.

1)  E 6/1226 Nr. 1, Norica 17, November 2021, S. 64ff
2)  A.a.O. S. 64
3)  Kupferstich des Hauses von Johann Alexander Boener, a.a.O. S. 66
4)  Kupferstich von Oberbürg w.v., 1709, a.a.O. S. 67
5)  Foto Interieur, Friedrich August Nagel 1941
6)  A.a.O. S. 69
7)  Mitteilungsblatt Juni 2020 S. 40/41, www.moegeldorf.de Von Scheidlin (StadtAN E 6/1226 Nr. 1, f. 185r).


Gabelsberger Stenographenverein Mögeldorf

Die Mögeldorfer widmeten sogar der Gabelsberger Kurzschrift, einem beliebten Stenographensystem, einen eigenen Verein (Stadtarchiv Nürnberg. C7/V 2561, C7/X Nr. 6, 1483 und C7/X Nr. 7, 1071). 1. Vorstand im Jahr 1905 ist Bernhard Gottfried, Schlosser. Der Verein ist erfasst im Stadtarchiv Nürnberg ab 1899 (Eingemeindung Mögeldorfs) bis 1907.

Gabelsberger Stenographenverein Mögeldorf

Quelle: Bürger- und Geschichtsverein Mögeldorf e.V


Inklusion im Stadtteil Mögeldorf (er-)leben

Das Inklusive Netzwerk Nürnberg Ost stellt sich vor

Das Inklusive Netzwerk Nürnberg Ost (INNO) ist ein Projekt der Lebenshilfe Nürnberg mit dem Vorhaben, Menschen mit und ohne Beeinträchtigung während ihrer Freizeit in Kontakt zu bringen und das Miteinander in den Bereichen Kunst, Kultur und Nachbarschaft zu stärken. Das INNO setzt sich mit seiner Projektarbeit für das (Er-)Leben von Inklusion im Nürnberger Osten ein. Aber was bedeutet Inklusion eigentlich? Inklusion heißt, Menschen willkommen zu heißen. Niemand wird ausgeschlossen, alle gehören dazu – zu unserer Gesellschaft, zu unserer Kommune, zu jeder kleinen und großen Gruppe und Gemeinschaft. Jeder Mensch kann unabhängig von körperlichen, geistigen und seelischen Einschränkungen, Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung, Herkunft, Religion und Kultur teilhaben auch während seiner Freizeit. Das kann beispielsweise durch die Zugehörigkeit zu einem Verein oder durch die Teilnahme an Gruppenaktivitäten und Freizeitveranstaltungen erfolgen. Für Menschen mit Beeinträchtigung ist es allerdings oftmals nicht so einfach bestehende Freizeitangebote zu nutzen. Um dies zu ändern engagiert sich das INNO als Türöffner*in für Inklusion und Teilhabe im Nürnberger Osten.

Um wen geht es?

Es geht um alle Menschen, die im Nürnberger Osten leben, die dort aktiv sind oder es werden wollen und alle, die sich dort gerne aufhalten. Menschen mit Beeinträchtigung werden bei der Verwirklichung ihrer individuellen Freizeit- und Teilhabewünsche unterstützt. Sie werden bestärkt, an bereits bestehenden Freizeitangeboten von Vereinen, Gruppen oder Freizeittreffs in ihrem Sozialraum teilzuhaben. Unterstützung auf dem Weg zur Inklusion wird ebenso weiteren Beteiligten angeboten. Vereine, Gruppen, Kursleiter*innen sowie alle Personen, die bei der Öffnung ihrer Angebote im Freizeit- und Kulturbereich Fragen haben oder Hilfe benötigen, werden vom INNO gern beraten.

Mit unseren Unterstützungsleistungen wollen wir gemeinsame Erlebnisse für alle Menschen im Nürnberger Osten ermöglichen. Denn wir sind uns sicher, je unterschiedlicher und vielfältiger die Menschen einer Gruppe sind, desto mehr kann die Gemeinschaft und jeder Einzelne von ihr profitieren.

Auf der Suche nach Unterstützer*innen

Ein wichtiger Erfolgsfaktor für Teilhabe ist die Sicherstellung der notwendigen Assistenz für Menschen mit Beeinträchtigung. Hierzu beraten wir betreffende Personen und Freizeitanbieter*innen. Die Lebenshilfe bietet darüber hinaus vielfältige Möglichkeiten für ein ehrenamtliches Engagement an. Ehrenamtliche begleiten Menschen mit Beeinträchtigung beispielsweise zu organisierten Gruppenausflügen und regelmäßig stattfindenden Sportangeboten sowie zu individuell vereinbarten Freizeitaktivitäten. Interessierte sind jederzeit herzlich dazu eingeladen, sich über die Möglichkeiten eines ehrenamtlichen Engagements bei der Lebenshilfe zu informieren.

Gerne können Sie sich bei Fragen oder mit Ihrem Anliegen an die Projektkoordinatorin des Inklusiven Netzwerks Nürnberg Ost wenden:

Maria Thobaben, Telefon 01590 4451387
E-Mail: ThobabenM@lhnbg.de, Homepage: http://www.Lhnbg.de ì


25 Jahre Inliner in Mögeldorf

Am 5.11.2021 feierten die Inliner Mögeldorf ihren 25. Gründungstag. Von den Anfängen bis heute haben sie sich zu einer imposanten Größe im Inlinerbereich entwickelt. Ihre Choreographien sind anspruchsvoll. Ihr Leistungsniveau hat sich weit über Mögeldorf hinaus herumgesprochen. Die Nachwuchsarbeit ist vorbildlich, so dass die Mitglieder auch gemeinsam durch die Coronazeit gekommen sind.

25 Jahre Inliner in Mögeldorf

25 Jahre Inliner in Mögeldorf

25 Jahre Inliner in Mögeldorf

25 Jahre Inliner in Mögeldorf

Der BGVM wünscht viele weitere erfolgreiche Jahre.


Eine schöne Bescherung für Mögeldorf hilft

Weihnachten ist für uns ein Fest des Friedens und wir freuen uns, unseren Mitmenschen Freude zu schenken. Unter uns leben Menschen, denen es am Notwendigen mangelt. Sozial Engagierte in unserem Stadtteil wollen mit ihrem Engagement da Linderung verschaffen, wo es möglich und sinnvoll ist. Dazu zählen seit Jahren der Ökumenische Sozialkreis und die bei Mögeldorf-hilft aktiven Menschen. Ein Schwerpunkt der Arbeit bildet die Hilfe bei der Integration von Familien, die insbesondere im Tiergartenhotel untergebracht sind.

Dank der Vermittlung durch Diana Herold, wurde zum letzten Weihnachtsfest der Kontakt zu Manfred Raabe von Heinzelmännchen für OHA e.V. geknüpft werden.

Zum letzten Weihnachtsfest konnten sich die Familien im Tiergartenhotel über eine ganze Palette mit Mützen, Socken, Handschuhen und neuen Schuhen freuen. Wir möchten uns daher ganz herzlich bei Manfred Raabe für die Organisation dieser Spende bedanken.

Der Heinzelmännchen für OHA e.V vermittelt Sachspenden an bedürftige Menschen. Auch manche Mögeldorfer sind dankbar für diese Möglichkeit, ihr Leben zu erleichtern. Für weitere Informationen können Sie sich auf der Webseite
https://www.herzfuerobdachlose.de ì informieren.

Eine schöne Bescherung für Mögeldorf hilft

Eine schöne Bescherung für Mögeldorf hilft

Petra Saller bedankt sich für die Unterstützung bei Manfred Raabe.

Tiergarten Nürnberg

Ziegen, Bisons und Tiger freuen sich über Weihnachtsbäume

Alpakas, Bisons, Hirsche, Tiger und einige weitere Tiere des Tiergartens der Stadt Nürnberg freuen sich über eine Spende von 150 Weihnachtsbäumen: Die Schaustellerinnen und Schausteller der Kinderweihnacht haben die Bäume dem Tiergarten Ende November überlassen.

Zebus, Ziegen, Schafe und Alpakas haben bereits an den frisch geschlagenen Bäumen geknabbert. Für sie ist das frische Grün eine willkommene Abwechslung auf dem Futterplan, aber auch noch mehr als das: „Wegen ihres Gehaltes an Rohfasern, Terpenen und ätherischen Ölen sind frische Nadelgehölze ein wertvolles Winterfutter“, sagt der Inspektor des Tiergartens, Thomas Seitz.

„Zum Spielen geben wir die Bäume aber auch zu den Eisbären, Löwen und Tigern. Als Abwechslung im „Tigeralltag“ träufeln wir manchmal etwas Parfüm auf die Bäume, dann reiben sich die Tiere genussvoll mit dem Nadel- und Parfümduft ein.“

Dass die Bäume in diesem Jahr an den Tiergarten gingen, ist außergewöhnlich. „Normalerweise verschenken wir die Weihnachtsbäume am Ende der Kinderweihnacht an unsere Besucherinnen und Besucher“, sagt Barbara Lauterbach vom Süddeutschen Schaustellerverband. „Um den Händlern aber in dieser ohnehin für alle schwierigen Situation keine Konkurrenz zu machen, haben wir uns nach der Absage der Weihnachtsmärkte dazu entschieden, die Bäume in diesem Jahr an den Tiergarten zu geben.“

Tiergarten Nürnberg Februar 2022

Tiergarten Nürnberg Februar 2022

Tiergarten Nürnberg Februar 2022

Tiergarten der Stadt Nürnberg i.A. Dr. Nicola A. Mögel


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